Bundesverband Lebensrecht e. V.


Fehrbelliner Straße 99
10119 Berlin

Telefon (030) 644 940 39
Fax (030) 440 588 67
info at bv-lebensrecht.de

Vorsitzender

Martin Lohmann

Spendenkonto

Nr. 3246 800
BLZ 100 205 00 (BfS)

Bundesverband Lebensrecht

Der Bundesverband Lebensrecht ist 1988 zunächst als "Kölner-Kontakt-Kreis" gegründet und 1991 in "Kontakt-Stelle Lebensrecht" umbenannt worden. Seit 1994 trug er den Namen "Arbeitsgemeinschaft Lebensrecht", bevor im Jahr 2001 die Vereinsgründung als "Bundesverband Lebensrecht e. V." erfolgte.

Ziele und Aufgaben des Bundesverband Lebensrecht:

  1. Einsatz für den Schutz des Lebensrechts jedes Menschen von der Zeugung bis zum natürlichen Tod
  2. Engagement gegen die Tötung von Kindern vor und nach der Geburt, Eingriffe in die menschliche Keimbahn, Experimente mit menschlichen Embryonen, Euthanasie alter, kranker und behinderter Menschen sowie weitere Bedrohungen für menschliches Leben
  3. Schaffung wirksamer Beiträge zum Bewusstseinswandel zu Wert und Würde menschlichen Lebens in unserer Gesellschaft, insbesondere durch Einflussnahme auf politische und kirchliche Verantwortungsträger sowie Medien
  4. Der "Bundesverband Lebensrecht" will Anwalt für das menschliche Leben sein und für eine familien- und kinderfreundliche Gesellschaft eintreten
  5. Die Teilnehmer des Bundesverbands Lebensrecht pflegen einen engen Austausch von Informationen und Erfahrungen, sie planen und realisieren vielfältige Aktionen und Projekte

Mitglieder des Bundesverbands sind:

Die Satzung des Bundesverband Lebensrecht finden Sie hier.

Vorsitzender des Bundesverband Lebensrecht ist Martin Lohmann.

Aktive Sterbehilfe muss tabu bleiben

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann, bedankt sich bei Gesundheitsminister Rösler (FDP) für dessen klare Absage an aktive Sterbehilfe

(Bonn/Berlin, 05.02.2010) Es ist ein erfreuliches Signal in unsere Gesellschaft, wenn sich der amtierende Gesundheitsminister und FDP-Politiker Philipp Rösler eindeutig gegen jede aktive Sterbehilfe ausspricht. Als Lebensschützer sind wir dem überzeugten Christen im Kabinett Merkel sehr dankbar für dieses eindeutige Zeugnis für die Unantastbarkeit des Lebensrechtes und der Menschenwürde. Wir begrüßen es, wenn der Minister zugleich betont, dass man selbstverständlich jedem Menschen „das Sterben so erträglich wie möglich machen“ müsse. Doch dies darf niemals auf Kosten des Lebensrechtes geschehen. Dem Minister ist zuzustimmen, wenn er sagt: „Aber aktive Sterbehilfe ist für mich absolut tabu. Weder wäre ich als Arzt dazu bereit, noch würde ich sie für mich persönlich in Anspruch nehmen.“ Dies hatte Rösler in einem Interview der „Bunten“ gesagt.

Der Bundesverband Lebensrecht unterstützt den Bundesminister ebenfalls in seinem Bemühen, in Deutschland die Palliativmedizin auszubauen und weiter zu fördern. Denn es dient der Menschwürde und dem Schutz des Lebens, dabei zu helfen, dass betroffene Menschen ihr irdisches Leben möglichst schmerzfrei und möglichst auch in ihrer gewohnten Umgebung beenden können. Es ist zudem zu hoffen, dass durch die Förderung der Palliativmedizin der Ruf nach aktiver Sterbehilfe weniger wird, weil durch Schmerzlinderung den Menschen wirklich geholfen werden kann.

Es ist zu hoffen und wünschen, dass die klare und unmissverständliche Haltung des FDP-Politikers in Fragen der Sterbehilfe sich bewusstseinsbildend auf Lebensrechtsfragen bei möglichst vielen Volksvertretern in den Regierungsparteien auswirkt. Weder beim Beginn des menschlichen Lebens noch beim Ende darf es Unklarheiten geben. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde und des Rechts auf Leben muss vom Augenblick der Zeugung bis zum natürlichen Lebensende klar und unmissverständlich gelten.

Martin Lohmann - Vorsitzender

Bundesverband Lebensrecht e.V.
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