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Stimme für das Lebensrecht

Martin Lohmann neuer Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht BVL

Martin Lohmann

(26.09.2009)

Berlin. Einen Tag vor der Bundestagswahl ist der katholische Publizist und bekennende Christ Martin Lohmann (52) einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) gewählt worden. In diesem Verband sind zahlreiche Lebensschutzorganisationen Deutschlands zusammengeschlossen.

Lohmann, der sich als unabhängiger Journalist und Buchautor einen Namen machte, gilt als ebenso konsequenter wie konzilianter Verfechter des ungeteilten Lebensrechtes und einer Kultur für das Leben. Der studierte Theologe und Historiker hat in zahlreichen Beiträgen und Veröffentlichungen seit Jahren immer wieder einen besseren Lebensschutz für die Ungeborenen durch die Politik eingefordert. Dafür erhielt er den Preis der Stiftung "Ja zum Leben".

In einer ersten Stellungnahme sagte der neue BVL-Vorsitzende:
"Die Zahl von weit mehr als 114.500 offiziell gemeldeten Abtreibungen darf weder Politik noch Gesellschaft weiter gleichgültig lassen. Die bleibend hohen Abtreibungszahlen belegen das Scheitern der Familienpolitik ebenso wie die sinkenden Geburtenzahlen. Deutschland braucht eine klare Stimme für das Leben! Wir kämpfen gegen niemanden, sondern ausschließlich für etwas, für das kostbare Menschenrecht auf Leben für jeden!“ Und: „Lebensschützer sind gegen jede Gewalt, erst recht Gewalt gegen das Leben.“

Auf dem „Marsch für das Leben“ in Berlin erinnerte Lohmann daran, dass hunderte Menschen Tag für Tag allein im reichen Deutschland noch vor der Geburt meist aus sozialen Nöten heraus abgetrieben werden. Darauf wolle der jährliche Schweigemarsch in Berlin die Öffentlichkeit aufmerksam machen.  „Mit der bewussten Tötung von Menschen und dem Verweigern des vorgegebenen Lebensrechtes werden wir uns niemals abfinden können“, sagte er. Der Bundesverband habe noch viel Aufklärung zu leisten. Das Lebensrecht und die im Grundgesetz fest verankerte Unantastbarkeit der Würde jedes Menschen seien die „Kernpfeiler einer humanen Demokratie“. Der Einsatz für das Lebensrecht aller, besonders der Schwächsten und Ungeborenen, sei eine Verantwortung, die gerade Christen sehr ernst nehmen müssten.

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