Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, erklärt zu den Sparbeschlüssen der Bundesregierung:
Es ist nicht nur ein Skandal, das ausgerechnet im Blick auf wirkliche Zukunftsfähigkeit bei den Familien gespart werden soll.
(10.06.2010)
"Die von der christlich-bürgerlichen Bundesregierung beschlossenen Sparbeschlüsse
sind teilweise ein erschreckender Offenbarungseid. Es ist nicht nur ein Skandal, dass
ausgerechnet im Blick auf wirkliche Zukunftsfähigkeit bei den Familien gespart werden
soll. Nachdem bekannt geworden ist, dass wir in Deutschland wieder einmal einen
Negativrekord in der Geburtenstatistik haben, entbehrt es nicht nur jeder Logik, sondern
auch jeder Verantwortung, wenn ausgerechnet bei Familien gespart werden soll, die
ohnehin zu den größten Lastenträgern der Gesellschaft gehören. Das hat nichts, aber
auch gar nichts mehr mit Gerechtigkeit zu tun.
Es ist aber auch ebenso traurig, dass man es wieder einmal nicht gewagt hat, an die
staatlich mitfinanzierte Tötung von noch nicht geborenen Kindern heranzugehen. Es ist
nach wie vor für jeden Freund des Lebens erschreckend, dass die massenhafte Tötung
von ungeborenen Menschen faktisch mit Steuergeldern aller Bürger unterstützt wird.
DieseTatsache, die auch noch indirekt das Milliardengeschäft mit der Abtreibung fördert,
ist absurd und menschenverachtend. Von der Kanzlerin und der Bundesregierung
erwarten wir die Bereitschaft, mutig neu zu denken und aktiv für eine Kultur des Lebens
einzutreten."

