Bundesverband Lebensrecht e. V.


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Marsch für das Leben 2016 am 17.09.2016 in Berlin

BVL-Vorsitzender Martin Lohmann wurde einstimmig wiedergewählt.

Lohmann verwies auf die aktuelle Debatte um den § 217 StGB und erklärte, dass man seitens des BVL entschieden gegen die versteckte Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmord vorgehen werde.

(26.11.2012)

Bonn/Berlin. Martin Lohmann, katholischer Publizist und seit drei Jahren Vorsitzender  des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), ist in seinem Ehrenamt für weitere drei Jahre bestätigt worden. Auf der Mitgliederversammlung wurde er am Wochenende in Bonn einstimmig wiedergewählt. Der BVL-Vorsitzende erklärte, der klare Einsatz für die Menschenwürde und den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tode bleibe auch in den kommenden Jahren eine „unglaublich wichtige, notwendige und humane Aufgabe, zu der die Christen und alle Menschen guten Willens eingeladen“ seien.

Lohmann verwies auf die aktuelle Debatte um den § 217 StGB und erklärte, dass man seitens des BVL entschieden gegen die versteckte Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmordes vorgehen werde. Die vom Mitgliedsverband „Durchblick e.V.“ initiierte Aktion „Solidarität statt Selbsttötung“ werde vom BVL kräftig unterstützt. Sowohl die gewerbsmäßige als auch die organisierte systematische geschäftsmäßige Suizidhilfe sowie die private Suizidhilfe müssten unter Strafe gestellt werden. Die geplante Neuregelung des Paragrafen sei eine „gefährliche, eine tödliche Mogelpackung“. Wer hier die Augen verschließe und „sich täuschen lässt von Pseudoargumenten, der bereitet eine von jeglicher Humanität entleerte Gesellschaft vor, in der sich Menschen rechtfertigen müssen, dass sie trotz Alter oder Krankheit noch leben wollen“. Und genau diese Wirklichkeit gelte es zu verhindern. Gemeinsam werde man daher am 29. November vor dem Reichstag in Berlin aufklären und Arzneimittelschachteln verteilen, wo auf der Packung zu lesen ist: „§ 217 forte. Die Todespille in der praktischen Mogelpackung“.