Bundesverband Lebensrecht e. V.


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Bei Familien sparen heisst Zukunft beschneiden!

Der Arbeitskreis Lebensrecht und Familie der AUF-Partei fordert:

(11.06.2010)

Berlin, 09.06.2010. Es ist unverständlich und nicht hinnehmbar, dass im Rahmen des Sparpakets der Bundesregierung gerade wieder Familien zur Kasse gebeten werden. Wenn die Kanzlerin die Bildung als die Zukunftsaufgabe ansieht und den Etat für tabu erklärt, ist doch zu fragen, ob Familien nicht erst recht Zukunft bedeuten. Denn ohne Nachwuchs braucht´s auch keine Bildung!
Das Elterngeld war ohnehin verhalten in seiner Unterstützungswirkung. Die geplanten Einschnitte dabei – Reduzierung von 67 auf 65% des letzten Nettoeinkommens (ab 1240 Euro Netto), der Wegfall des 300 Euro-Mindest-Elterngeldes bei Hartz 4-Beziehern und die Annulierung der in Aussicht gestellten weiteren zwei „Vätermonate“ schmälern zum einen das Einkommen einer beträchtlichen Anzahl von Familien, die es wirklich nötig haben, und zum anderen dürften sie kaum Mut machen zu mehr Kindern. Dabei hätte die Regierung angesichts der geringsten Geburtenrate seit 1946 von 651.000 Kindern im letzten Jahr allen Grund zu Überlegungen, wie Familien besser unterstützt und gefördert werden, anstatt sie zu beschneiden!
Wir als AUF-Partei fordern nicht nur, sondern unterbreiten auch Einsparvorschläge:
Rund vierzig Millionen Euro werden jährlich vom Steuerzahler für Abtreibungen gezahlt; Präventionsprogramme der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung dienen, wie die gigantischen höchst fragwürdigen Kondomkampagnen, hauptsächlich der Vermeidung, denn der Förderung von Nachwuchs. Hier könnte im gesellschaftlichen Interesse der Rotstift angesetzt werden! Zu hinterfragen sind auch die massiven staatlichen Subventionen für die Organisation „Pro Familia“, die sich entgegen gültiger Gesetzesregelung vehement für die völlige Freigabe der Abtreibung, für ein „Recht auf Abtreibung“, das es nicht geben kann, einsetzt.
Das von der AUF-Partei geplante steuer- und sozialversicherungspflichtige Erziehungsgehalt würde die unersetzliche Erziehungsarbeit würdigen und hätte auch positive wirtschaftliche Effekte, indem z.B. das Elterngeld entfallen und das großangelegte Kita-Programm erheblich zusammengestrichen werden könnte.

Arbeitskreis Lebensrecht und Familie der AUF-Partei
Walter Schrader
Walter.Schrader@Auf-Partei.de