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ALfA begrüßt pro-life-Entscheidungen der US-amerikanischen Regierung

Linder: Entscheidungen schützen das Leben von asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Frauen und Kindern

(27.01.2017)

Zu den aktuellen pro-life-Entscheidungen der US-amerikanischen Regierung erklärte Alexandra Linder, Bundesvorsitzende der ALfA, heute in Augsburg:

„Mit zwei wichtigen Entscheidungen haben Präsident Trump und das Repräsentantenhaus Weichen gestellt, um in den USA und weltweit vor allem asiatische, afrikanische und lateinamerikanische Babies vor dem Tod durch Abtreibung und deren Mütter vor Schaden und Verletzungen zu bewahren.

Zunächst wurde die Mexico City Policy wieder eingeführt. Demnach werden keine amerikanischen Gelder mehr an internationale Organisationen vergeben, um Abtreibungen im Ausland, vor allem in den sogenannten Entwicklungsländern, zu finanzieren. Mit solchen Geldern werden allein in Afrika acht Millionen Kinder in jedem Jahr abgetrieben. Durch den Zahlungsstopp wird die Finanzierung von Abtreibungsorganisationen wie Marie Stopes oder der International Planned Parenthood Federation, dem Dachverband von Pro Familia, erheblich reduziert.

In dieser Woche entschied das amerikanische Repräsentantenhaus mit 238 zu 183 Stimmen, das so genannte Hyde Amendment dauerhaft gelten zu lassen, welches bisher jährlich neu abgestimmt wurde. Damit dürfen in den USA keine Steuergelder für krankenversicherungsfinanzierte Abtreibungen ausgegeben werden. Obamacare, eine unter Präsident Obama eingeführte, an sich sinnvolle Versicherung, beinhaltete bisher grundsätzlich auch „Abtreibung auf Verlangen“.

Der Politikwechsel kommt auch in den USA mehrheitlich nicht-weißen Kindern und ihren Familien zugute. Laut Statistik beträgt der schwarze Bevölkerungsanteil in den USA etwa 13 %, ungefähr 17 % sind Latinos. Im Gegensatz dazu waren im Jahr 2014 28 % der über 900.000 durch Abtreibung getöteten Babies schwarz und 25 % Latinos. Schon lange weisen amerikanische Bischöfe und Lebensrechtler darauf hin, dass die Abtreibungseinrichtungen von Planned Parenthood sich vor allem in von diesen beiden Bevölkerungsgruppen bewohnten Stadtvierteln befinden.

Sowohl national wie international können solche Gelder nun für echte Gesundheitsfürsorge eingesetzt werden und damit die Kinder- und Müttersterblichkeit senken. Die ALfA begrüßt diese wegweisenden Entscheidungen, die auch in Deutschland dringend notwendig wären, um Frauen und Kindern wirklich zu helfen.“

 

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob vor oder nach der Geburt, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL). www.alfa-ev.de